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Skat – Eine kurze Regelübersicht

Skat gehört in Deutschland zu den beliebtesten und traditionellsten Kartenspielen überhaupt und wurde sogar im letzten Jahr von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe in Deutschland anerkannt – da wird es doch Zeit, sich mal mit dem Klassiker auseinanderzusetzen und das Spiel etwas besser kennenzulernen.

Wir möchten Ihnen deshalb kurz und knapp die Grundzüge vom Skat vorstellen. Das Spiel an sich ist relativ komplex und bedarf ein wenig Einarbeitung, bevor man richtig loslegen kann. Doch wer die Eckpunkte des Spielablaufs kennt, wird es auch bei den Details leichter haben.

Kartendeck und Mitspieler:

– Skat wird zu dritt gespielt; einer spielt gegen die andere Partei aus zwei Spielern. Wer der Alleinspieler ist, wird durch das „Reizen“ ausgewählt.
– Benötigt wird ein Deck mit 32 Karten.
– Jeder Spieler erhält 10 Karten, die beiden letzten werden als „Skat“ bezeichnet.

Das „Reizen“:

– Der erste Schritt: Hierbei wird bestimmt, wer Alleinspieler ist.
– Der Spieler, der die höchsten Spielwerte bietet, gewinnt und wird Solo-Spieler.
– Eine Tabelle mit den Reizwerten kann Anfängern das Bieten erleichtern.
– Nach dem „Reizen“ beginnt das eigentlich Spiel.

Die Stiche beim Spiel:

– Ein Spiel besteht auf zehn Stichen.
– Die Karten werden aufgedeckt, und Gewinner ist derjenige mit der höchsten Trumpfkarte im Stich.
– Der Spieler, der den Stich gewonnen hat, spielt den nächsten an.
– Eine Tabelle mit Punkten erleichtert den Einstieg beim Zählen und die Wertung.