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Skat, Rommé und Co. – Kartenspiele rund um den Globus

Skat, Rommé und Co. – Kartenspiele rund um den Globus

10/05/2018 1:32 PMComments are Disabled

Neben „Monopoly“ und „Spiel des Lebens“ sind Kartenspiele ebenso für einen Abend unter Freunden gefragt. In Deutschland kennt man die Begriffe Rommé, Skat oder Doppelkopf.

Kartenspiele anderer Nationen

Viele Kartenspiele mit Herkunft aus anderen Ländern findet man auch hier im Lande. Hier findet man sie in den meisten Fällen etwas abgewandelt.

Jass

Dies ist ein Nationalspiel der Schweizer. Die vier Spieler bilden zwei Gruppen.

Kop/Baska

In der Provinz Posen in Polen findet man es am häufigsten. Hier nutzen die Spieler nur sechszehn Karten. Sobald die Regeln klar sind spielt es sich schnell.

Durak

Dieses Spiel ist in Russland eins der bekanntesten Kartenspiele. Übersetzt heißt es bei uns „Narr“ womit der Verlierer gemeint ist. Das Kartendeck besteht aus sechsunddreißig Karten.

1000

Hier sind nur drei Teilnehmer anwesend. Man spielt mit insgesamt vierundzwanzig Karten. Mit denen muss man versuchen tausend Punkte zu erreichen. Dieses Spiel ist vor allem in osteuropäischen Ländern bekannt. Dazu zählen Russland, Weissrussland, Kasachstan, Polen und Litauen.

Briscola

Das Stichspiel ist in Italien beliebt. Hier nutzen die Teilnehmer das italienische Spiel mit vierzig Karten. Deren Farben sind also Münzen, Becher, Keulen und Schwerter. In Slowenien und Kroatien ist es als Briskula bekannt.

Dhumbal/Jhyap

Bei dem Spiel aus Nepal geht es ums Ziehen und Ablegen. Es genießt aber auch die Popularität in Israel mit dem Namen Yaniv. Es ähnelt dem bekannten Spiel Rommé. Das Ziel ist weniger Punkte als die anderen zu haben. Derjenige, der glaubt am wenigsten zu haben, ruft den Namen des Spieles laut aus.

Écarté

Franzosen bezeichneten es einige Jahrhunderte lang als Spiel der Kavaliere. Die Spieler bekommen jeweils fünf Karten. Mit diesen müssen sie fünf Punkte erreichen um zu gewinnen.

Napoleon

Es ist ein Stich-Spiel wofür gutes Geschick und Glück notwendig ist. Es ist für zwei bis fünf Spieler ausgelegt. Man spielt mit Zweiundfünfzig Karten. Fünf Stiche bedeuten Napoleon. Dazu kommen noch höhere Gewinne, die die Teilnehmer erzielen können.

Préférence

Entstanden ist der Name nicht in Frankreich, sondern im damaligen Österreich-Ungarn. Damals verstand man französisch zu sprechen. Die Spieler nutzen das französische Blatt und davon zweiunddreißig Karten. Hierbei spielen sie um Geld. Neben den Zahlen haben die Farben auch Werte.

Wie oben erwähnt gibt es auch deutsche berühmte Kartenspiele. Eins davon ist Skat. Entstanden aus dem Spiel „Schafkopf“ spielte man es in Altenburg, Thüringen. Das französische Blatt wird im Norden Deutschlands genutzt, das deutsche Blatt in anderen Gegenden.

Ein weiteres Spiel ist Watten. In Bayern ist es beliebt und zieht sich bis Südtirol. Hier nutzen die Spieler das deutsche Blatt.

Natürlich gibt es noch viele andere Spiele. So verleiht man dem Spieleabend unter Freunden eine große Abwechslung.